Ein Allround-Schläger
Vergleiche den Spielertyp und wähle dann eine Eigenschaft.
Tennisschläger · verständlich erklärt
Entdecke, wie Kopfgröße, Gewicht, Balance und Bespannung dein Spiel beeinflussen – und schätze deine passende Griffgröße.
Vergleiche den Spielertyp und wähle dann eine Eigenschaft.
Die sechs Stellschrauben
Keine Zahl wirkt allein. Ein leichter, kopflastiger Schläger kann sich ähnlich kraftvoll anfühlen wie ein schwererer, grifflastiger – entscheidend ist das Zusammenspiel.
Eine größere Fläche vergrößert den Sweetspot und verzeiht unsaubere Treffer. Kleinere Köpfe geben erfahrenen Spielern oft mehr Präzision und ein direkteres Feedback.
Leichte Rahmen sind gut zu beschleunigen. Mehr Masse verbessert Stabilität und Ballgewicht, verlangt aber eine saubere Technik und ausreichende Kraft.
Grifflastig fühlt sich wendig an, kopflastig unterstützt Power. Der Balancepunkt wird ab dem Griffende gemessen.
Saitenmaterial und Spannung beeinflussen Komfort, Spin, Kontrolle und Haltbarkeit. Schon zwei Kilogramm verändern das Spielgefühl spürbar. Im Bespannungs-Labor unten kannst du die Wirkung von 18 bis 30 kg vergleichen.
Ein offenes 16×19-Muster erleichtert Spin und Power. Ein dichteres 18×20-Muster bietet häufig mehr Kontrolle und längere Saitenhaltbarkeit.
Ein steifer Rahmen gibt Energie direkter zurück. Flexiblere Rahmen fühlen sich oft komfortabler und feedbackreicher an.
Bespannung verstehen
Die Kilozahl beschreibt die Zugkraft beim Bespannen – nicht das Gewicht der Saiten. Weniger Spannung lässt das Saitenbett länger nachgeben; mehr Spannung macht die Rückmeldung direkter und den Treffbereich anspruchsvoller.
Bewege den Regler und sieh, wie sich Power, Kontrolle und Komfort typischerweise verschieben.
Gute Mischung aus leichter Länge, Komfort und berechenbarer Kontrolle. Für viele Freizeit- und Clubspieler ein sinnvoller Startbereich.
Weicheres Saitenbett, größerer Trampolineffekt und viel Balltaschengefühl. Die Richtung kann bei vollen Schwüngen weniger präzise wirken.
Verbindet komfortablen Ballflug mit guter Kontrolle. Häufig ein sinnvoller Ausgangspunkt für Multifilament oder einen nicht zu steifen Poly-Aufbau.
Festerer Treffpunkt, weniger freie Länge und ein kleiner wirkender Sweetspot. Geeignet für schnelle, saubere Schwünge.
Maximal direkt, aber wenig Fehlertoleranz und höhere Belastung für Arm und Schulter. Nur nutzen, wenn Rahmen, Saite und Körper dazu passen.
Auf der Tour
Die Übersicht zeigt die von den Herstellern beworbenen Serienmodelle. Sie ist eine gute Orientierung – aber keine 1:1-Bauanleitung für das persönliche Profi-Setup.
Hinweis: Profis spielen häufig Pro-Stock-Rahmen mit individuellem Gewicht, Balancepunkt, Griff und Saiten-Setup unter dem aktuellen Design einer Retail-Serie. Modellbezeichnungen können sich mit neuen Lackierungen und Kollektionen ändern.
Schnelle Orientierung
| Spielprofil | Kopfgröße | Gewicht unbespannt | Balance | Saitenbild |
|---|---|---|---|---|
| Einsteiger:in | 645–690 cm² | 255–285 g | ausgewogen bis leicht kopflastig | 16×19 |
| Allround | 632–660 cm² | 285–305 g | ausgewogen bis leicht grifflastig | 16×19 oder 16×20 |
| Kontrollorientiert | 613–645 cm² | 300–330 g | grifflastig | 18×20 oder 16×19 |
| Komfort & leichtes Handling | 660–710 cm² | 245–280 g | ausgewogen bis kopflastig | 16×19 |